Visualisierungen mit freundlicher Genehmigung des Radeburger Anzeigers

Wie wurde die Visualisierung der Windräder angefertigt?

Als Referenzobjekt wurde das weiße Gebäude am ehemaligen Güllebecken vermessen und ein Windrad auf Nabenhöhe 170m virtuell „hochgerechnet“. Das weiße Gebäude ist von der Friedenshöhe aus gut zu sehen, so dass es problemlos möglich war, die Hochrechnung auch von diesem Standort aus vorzunehmen. Der Standort ist aber nicht korrekt, er wurde nur aufgrund des Bezugsobjektes (weißes Gebäude) gewählt. Der „richtige“ Standort liegt vielmehr ca. 300 / 400 m weiter in Richtung Osten, wo es keine Bezugsobjekte gibt. Die Verschiebung des genauen Standorts ändert aber nichts an der Gesamtanmutung des Windparks von Radeburgs Südhängen aus.

Die weiteren Standorte sind nur ungefähr bekannt (anhand der vorliegenden Karte), mit Hilfe von Google Maps wurden die Etwa-Positionen freihändig festgelegt und Größen entsprechend der zunehmenden Entfernung einfach geometrisch heruntergerechnet. Der Einfachheit halber wurde die Erdkrümmung nicht berücksichtigt, so dass die Windräder in der Wirklichkeit noch geringfügig tiefer liegen dürften.

Für die Ansicht vom Standort am Meißner Berg aus (Türmchen am Zugang zum Schloss Heilpraktiker Franke) wurde der gesamte „Satz“ Windräder aus der Bildmontage vom Standort „Friedenshöhe“ unter Zuhilfenahme der auf beiden Bildern gut sichtbaren Kirchgebäudes Referenzgröße 1:1 verschoben. Es entsteht also eine leicht perspektivische Verzerrung, was aber an der gesamten Anmutung des Bildes nichts wesentlich ändert.