In einem Informationspapier des Bundesamtes für Naturschutz (www.bfn.de) wird berichtet, dass zu Windkraftanlagen über dem Wald „noch erheblicher Forschungsbedarf“ bestünde, da durch die Anlagen „Lebensräume im Wald, speziell im Kronenbereich und im Luftraum darüber verloren [gehen]. Auch […] der Verlust von z.B. Brut-, Balz- und Nahrungsarealen (Fledermausquartiere in Altholzbeständen, Jagdhabitate, Balzareale von Greifvögeln u.a.) sowie die Beeinträchtigung von Korridoren und Zugrouten sind erhebliche, nachteilige Auswirkungen. Durch die Errichtung, den Betrieb und spätere Wartungsarbeitungen sind weitere störende Beeinträchtigungen zu erwarten.“

Es sei im „Rahmen von Auswirkungsprognosen besondere Sorgfalt geboten“ und die Windkraftanlagen kämen nur in Frage, wenn die Wälder einen geringen naturschutzfachlichen Wert hätten und „einen ausreichenden Abstand zu Siedlungen“ aufweisen. (Alle Zitate: >Windkraft über Wald. Positionspapier des Bundesamtes für Naturschutz)