Archiv der Kategorie 'Aktuelles'

Unsere Heide soll keine Windkrafthölle werden!

April 2016
„Windkrafthölle“: Es sind verzweifelte Menschen in Schleswig Holstein, die so von ihrer Heimat Dithmarschen sprechen. Diese Menschen werden ihres Lebens nicht mehr froh, seit Windkraftanlagen in der Nähe ihrer Häuser und Höfe stehen. Sie klagen über Schlafstörungen, Herzrasen, Atemnot, Tinnitus und chronische Kopfschmerzen. Ihr Leiden begann mit der Inbetriebnahme der Windräder. Die Männer und Frauen sind Schall-Opfer. Ihre Gesundheit ruiniert vor allem der unhörbare, tiefenfrequente Infraschall, den die Windkraftanlagen tagein tagaus erzeugen. Diese Menschen hadern mit ihrem Schicksal. Sie fühlen sich nicht nur um ihr Wohlbefinden und ihren Lebenstraum betrogen. Ihre Häuser, Grundstücke und damit ihre Altersvorsorge sind auch noch im Wert ins Bodenlose gefallen.
Wer die vielen, vielen Berichte der Schall-Opfer (im Internet auf der Seite www.opfer.windwahn.de) hört und liest, ist erst tief betroffen und dann maßlos empört. Es ist belegt, dass Windkraftanlagen (WKA) Schallwellen im Bereich von 1 bis 20 Hz (Infraschall) abgeben, die selbst in zehn Kilometer Entfernung in einem Gebäude noch Druckpegel von 50 dB erreichen können! Da fragt man sich doch: Welcher Politiker kann mit reinem Gewissen zulassen, dass Menschen solchen Gefahren ausgesetzt werden? Welche Volksvertreter und Amtspersonen besitzen die Kaltblütigkeit angesichts solcher Erfahrungsberichte einen Windpark im Gemeindegebiet zu befürworten?
Zur Erinnerung die Fakten: Der Gemeinderat Ebersbach hat beim Regionalen Planungsverband nachgefragt, ob man Flächen für Windräder in der Rödernschen Heide ausweisen kann.
Radeburg und Tauscha/Thiendorf stellen sich strikt gegen diese Pläne.
Im Dezember will der Regionale Planungsverband entscheiden, ob unsere Heide in den Entwurf des Regionalplanes aufgenommen wird. Der neue sächsische Windenergie-Erlass aus dem SPD-geführten Wirtschaftsministerium erlaubt Abstände zwischen Wohnhäusern und WKA´s von weniger als 750 Metern.
Stoppt den Wahnsinn!
Unsere Heide soll keine Windkrafthölle werden!

Weichen für einen rücksichtslosen Ausbau gestellt

März 2016
Die europäische Flüchtlingskrise ist das beherrschende Thema dieser Wochen und Monate. Ganz Deutschland diskutiert jetzt über Fremdenhass, Willkommenskultur, Asylrecht und Integration. Gut so! Wo sachlich um Meinungen und Positionen gerungen wird, lebt die Demokratie.
Fatal ist dabei nur: Die aktuellen Ereignisse und Krisengipfel lenken davon ab, dass noch andere dringende Probleme in diesem Land gelöst werden müssen. Stichwort: Energiewende!
Ernsthafte politische Debatten um den Ausbau der Windenergie werden in Sachsen fast nicht mehr geführt. Schlimmer noch: Heimlich still und leise stellt man nun die Weichen für einen rücksichtslosen Ausbau der Windenergie.
Der neue sächsische Windenergie-Erlass aus dem SPD-geführten Wirtschaftsministerium dokumentiert das auf erschreckende und ganz und gar menschenverachtende Art und Weise.
Minister Martin Dulig hat der Einführung der 10H-Regelung (Abstand Windrad zu nächster Wohnbebauung = mind. 10 x Höhe des Windrades) endgültig eine Absage erteilt. Per Erlass sind nun Abstände zwischen Wohnhäusern und WKA´s von weniger als 750 Metern in Sachsen erlaubt. Ein generelles Verbot von Windkraft über Wald gibt es künftig auch nicht.
Der Sozialdemokrat rollt den Windmüllern mit dieser Politik einen roten Teppich aus. Er eröffnet dem Ausverkauf unserer Heimat Tür und Tor. Der Erlass ist eine schallende Ohrfeige für die Landbevölkerung. Er schützt die Anrainer von künftigen Windparks weder vor dem Wertverlust ihrer Grundstücke noch vor den Gesundheitsgefahren, die von den Windkraftanlagen ausgehen. Die Landesregierung setzt sich diesem Vorgehen arrogant über den dokumentierten Willen von Bürgern und politischen Vertretungen hinweg. Mehrere sächsische Kreistage haben – wie der Landkreis Meissen auch – die Einführung von „10H“ gefordert!

Massenpetitionen zur Windkraftnutzung dem Landtagspräsidenten übergeben

3. Februar 2016
Heute übergibt der Verband Landschaftsschutz, der die Interessen der Windkraftgegner bündelt, zusammen mit Vertretern der FDP Sachsen eine Massenpetitionen
zur Windkraftnutzung dem sächsischen Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler (CDU).
Die zwei Massenpetitionen beschäftigen sich inhaltlich mit der Einführung von höhenabhängigen und landeseinheitlichen Mindestabständen zwischen Windrädern und der umgebenden Wohnbebauung sowie dem generellen Verbot der Errichtung von Windrädern im Wald. Unsere Bürgerinitiative steht voll und ganz hinter den Petitionen. Wir fordern die Abgeordneten der sächsischen Landtages auf, diese Petitionen ernsthaft zu prüfen und entsprechende Änderungen in der Landesgesetzgebung vorzunehmen.
Warum jetzt diese Massenpetitionen? Die schwarz-gelbe Vorgängerregierung setzte Zeichen, um dem zügellosen Ausbau der Windenergienutzung im Freistaat Sachsen entgegen zu treten. Mit Amtsantritt der neuen Regierungskoalition von CDU und SPD im Herbst 2014 änderte die Politik jedoch ihren Kurs um 180 Grad. Nun wird der Ausbau der sogenannten „erneuerbaren Energien“ – insbesondere der Bau von Windenergieanlagen – massiv gefördert.Trauriger (vorläufiger?) Höhepunkt dieses Paradigmenwechsels war die Neufassung des Windkrafterlasses im November 2015. Statt 1000 Meter Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung sind nun Abstände von weniger als 500 Meter genehmigungsfähig. Die Chance, die sogenannte 10H-Regelung in die Sächsische Bauordnung zu übernehmen, nutzte die neue Regierung nicht. Ende 2015 lief die Frist im Rahmen der „Länderöffnungsklausel“ aus. Ein Schlag ins Gesicht der Landbevölkerung und der Bürgerinitiativen, die jahrelang mit den politischen Entscheidern offen, respekt- und vertrauensvoll zusammengearbeitet haben!
Wir leisten Widerstand gegen diese Politik! Die beiden Massenpetitionen, die heute übergeben werden, unterschrieben innerhalb kürzester Zeit knapp 1800 Menschen. Sie und wir als BI fordern die Einführung eines Mindestabstandes des Zehnfachen der Gesamthöhe von Windrädern (10 H) sowie das generelle Verbot der Errichtung von Windrädern im Wald.

Wir sind auf Facebook!

Januar 2016
Daumen hoch! Die BI Gegenwind Rödernsche Heide ist jetzt auch auf Facebook präsent. Besuchen Sie uns auf unserem neuen Sozial Media – Kanal. Wir versorgen Sie dort rasch mit knappen News aus unserer ehrenamtlichen Arbeit. Zudem füttern wir die Seiten mit interessantem Beiträgen aus der europäischen Gegenwind-Bewegung, die wir über unsere Netzwerke beziehen. Also, Daumen hoch! Wir sehen uns auf Facebook :) .

Neuer Winderlass – ein Schlag ins Gesicht der Landbevölkerung

22. November 2015
Das sächsische Innenministerium und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr haben am 20.11.2015 einen gemeinsamen Windkrafterlass verabschiedet. Dessen Hauptanliegen ist es, den bis dato gültigen 1000m-Windkrafterlass der Vorgängerregierung aus CDU/FDP außer Kraft zu setzen. Dieser Erlass ist ein Wortbruch der sächsischen CDU! Die Partei stellt sich damit offen gegen Sachsens Landbevölkerung. Die Regierungskoalition mißachtet damit die Bedürfnisse der Menschen im ländlichen Raum. Sie schützt die Anlieger nicht, vor den negativen Auswirkungen der Windenergienutzung.
Die CDU-Parteispitze ignoriert mit der Zustimmung zu diesem Erlass nicht nur die Beschlüsse ihrer eigenen Parteibasis, sondern auch die von fünf Sächsischen Kreistagen, welche sich klar für 10H ausgesprochen haben.
Der Erlass ist ein „Persilschein“ für die Windlobby. Man kann den Eindruck gewinnen, die Windmüller haben das Papier „vorgeschrieben“ und die Abteilungsleiter der Ministerien haben ohne Nachzudenken unterschrieben.
Welche Schlüsse ziehen wir daraus? Wir sahen unsere Aufgabe bislang darin, die verantwortlichen Politiker mit Argumenten und auf Basis von Fakten aufzuklären, damit sie Erkennen welche schwerwiegenden negativen Folgen der ungebremste Ausbau der Windenergie mit sich bringt. Wir engagierten uns in der Hoffnung, dass der Erkenntnisgewinn sich in entsprechenden Kurskorrektoren zur Energiepolitik niederschlägt.
Wir müssen nun mit dem vorliegenden Erlass zur Kenntnis nehmen, dass in der CDU-Landtagsfraktion rein gar nichts von alle dem verstanden und umgesetzt wurde. Sollte sie uns doch verstanden haben, so agiert sie jetzt wider besseren Wissens und somit vorsätzlich gegen die eigene Bevölkerung, um Partikularinteressen zu bedienen.

Windkrafterlass